Zwei ältere Männer unterhalten sich.
Ein Schild, auf dem steht: "Wissenschaft zeigt Haltung! Brandeburg zeigt Haltung"
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Montag, 9. November 2026 – 18:00 – 20:00
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

Freie Wissenschaft stärkt Brandenburg

Vor Ort
Diskussion

Wissenschaft ist frei – oder sie ist nicht.
Unter diesem Leitgedanken haben sich führende Vertreter:innen der brandenburgischen Wissenschaftslandschaft zusammengeschlossen, um ein gemeinsames Statement für die Freiheit und Widerstandsfähigkeit der Wissenschaft zu veröffentlichen. Initiiert vom Verein proWissen Potsdam e.V. im Rahmen der Veranstaltung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) zur Resilienz der Wissenschaft im Juli 2026, bekennen sich die Unterzeichnenden zu einer freien, offenen und verantwortungsvollen Wissenschaft.

Worum geht es?

Die Wissenschaft in Brandenburg steht für gesellschaftliche Verantwortung. Dazu gehören nicht nur Forschung und die Ausbildung von Studierenden, sondern auch der Transfer in die Gesellschaft, in Wirtschaft, Politik und Kultur. Die beeindruckende Erfolgsgeschichte des Landes im letzten Jahrzehnt wäre ohne die Stärke ihrer wissenschaftlichen Institutionen kaum vorstellbar.

Doch Wissenschaft lebt von Transparenz und der Bereitschaft, Kritik anzunehmen. Genau diese Arbeitsweise macht sie leistungsfähig – aber auch angreifbar, wenn politische Einflussnahme, Desinformation, wirtschaftliche Abhängigkeiten oder gezielte Angriffe auf Personen und Institutionen zunehmen.

Gemeinsames Statement

Unter dem Titel „Freie Wissenschaft stärkt Brandenburg" haben die Leitungen der brandenburgischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen eine gemeinsame Stellungnahme unterzeichnet. Sie erklären sich solidarisch miteinander und bekennen sich:

  • ✅ zur Freiheit und Unabhängigkeit der Wissenschaft
  • ✅ zur gesellschaftlichen Verantwortung von Forschung und Lehre
  • ✅ zu Transparenz, Diversität, Chancengerechtigkeit und Gleichstellung
  • ✅ zur Resilienz gegenüber politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Druckversuchen

Das Statement unterstreicht: Nur wenn Wissenschaft auch unter Druck frei, mutig, offen und verantwortungsvoll arbeiten kann, dient sie langfristig und nachhaltig dem Gemeinwohl.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion diskutieren wir Hintergründe, Ziele und Bedeutung des gemeinsamen Bekenntnisses.

Podiumsteilnehmer:innen:

  • Prof. Susanne Buiter, GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung
  • Prof. Nina Kolleck, Universität Potsdam
  • Prof. Christoph Markschies, BBAW
  • Prof. Christian Stegmann, DESY Standort Zeuthen
  • Jan Prüver, 17-jähriger Schüler, Moderator Podcast Brandwissen

Moderation: Dr. Simone Leinkauf, proWissen Potsdam e.V.

 

Weitere Informationen

Das vollständige Statement sowie die Liste der Unterzeichnenden finden Sie unter:
https://www.wis-potsdam.de/ueber-uns/unser-engagement/freie-wissenschaft-staerkt-brandenburg/ 

Eine Podcast-Folge zum Thema ist in der Reihe „Brandwissen" verfügbar – mit Nicole Friedlein (Universität Potsdam, Lehrstuhl für Öffentliches Recht) und Dr. Volker Rachold (Deutsches Arktisbüro am AWI).

 

Ort:
BBAW Berlin (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften)
Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Der Veranstaltungslink folgt.