Freiheit – Demokratie – Recht: auf dem Rückzug bei den Vereinten Nationen? Die Weltorganisation zwischen Menschenrechten, Autokratisierung und Reformbedarf
Weltweit geraten Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit unter Druck. Autoritäre Regime gewinnen an Einfluss, multilaterale Institutionen stehen unter wachsendem Rechtfertigungsdruck – und mit ihnen die Vereinten Nationen selbst. Vor dem Hintergrund einer angespannten Finanzlage, blockierter Reformprozesse und autoritärer Rückschritte in vielen Teilen der Welt stellt sich die Frage nach der Zukunftsfähigkeit des multilateralen Systems mit neuer Dringlichkeit.
In Kooperation mit Democracy Without Borders organisiert die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) am Vorabend ihrer Mitgliederversammlung eine Podiumsdiskussion zur Frage, wie Menschenrechte, Demokratie und Multilateralismus in einer autokratisch geprägten Welt behauptet werden können. Die Veranstaltung ist zugleich Teil der Berlin Freedom Week.
Diskutiert werden soll unter anderem, inwiefern die Handlungsfähigkeit und Glaubwürdigkeit der Vereinten Nationen beschädigt sind und welche Maßnahmen sich gegebenenfalls anbieten, um dem entgegenzuwirken. Dazu gehört die Frage, ob und wie die UN selbst demokratischer, repräsentativer und agiler werden kann. Zur Sprache kommen sollen dabei Reformansätze wie ein parlamentarisches Gremium im UN-System ebenso wie die Frage, ob es tragfähige Alternativen oder Ergänzungen zur UN gibt – etwa einen Zusammenschluss demokratischer Staaten.
Ein Anmeldeformular sowie aktuelle Informationen zu den Podiumsgästen und anderen Details finden Sie über den Veranstaltungslink.
Ort:
Westin Grand Hotel
Friedrichsstr. 158-164
10117 Berlin
Der Veranstaltungsraum ist leider nicht barrierefrei erreichbar und nur über Treppen zugänglich. Bei Fragen zur Barrierefreiheit der Veranstaltung wenden Sie sich bitte an maerker@dgvn.de.