

Der Prozess des Hans Litten
Das Theaterstück Der Prozess des Hans Litten beruht auf historischen Tatsachen. Es begleitet die Leidenszeit des berühmten Juristen Hans Litten, der Adolf Hitler vor Gericht bloßgestellt hat und dafür ins Konzentrationslager gesperrt wird. Dort trifft er auf Erich Mühsam und Friedensnobelpreisträger Carl von Ossietzky. Die Drei behalten – trotz politischer Gefangenschaft und Folter bis zum Tode – ihren Humor und zeigen Größe, Hoffnung und Menschlichkeit im Kampf um den Erhalt der Demokratie. Gleichzeitig begleitet das Stück die Mutter Irmgard Litten im verzweifelten Kampf um das Leben ihres Sohnes und gibt einen Einblick in die Welt der Gestapo und das Spiel mit der Macht. Hans Litten starb mit 34 Jahren im KZ Dachau. Seine Zivilcourage und sein Engagement gegen den Nationalsozialismus sind Vorbild und Warnung zugleich.