Die Frontansicht des Museums für Kommunikation in Berlin, darüber ein Schriftzug "TikTok-Islamismus"
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Donnerstag, 12. November 2026 – 19:00 – 21:00
Museum für Kommunikation Berlin

TikTok-Islamismus. Warum wir den Radikalen nicht die Jugend überlassen dürfen

Vor Ort
Diskussion

Islamistische Akteure haben die sozialen Medien als Rekrutierungsraum erobert. Mit professionell produzierten Kurzvideos erreichen sie auf TikTok, Instagram und YouTube Jugendliche, denen sie Identität, Zugehörigkeit und einfache Antworten versprechen. Der Psychologe und Extremismusexperte Ahmad Mansour erlebt diese Radikalisierung als tägliche Realität seiner Präventionsarbeit an Schulen, in Feeds und Foren.

In seinem neuen Buch »Haltung ohne Hass. Eine Aufforderung« (Berlin Verlag, September 2026) analysiert er, wie Verschwörungserzählungen, Populismus und digitale Desinformation junge Menschen erfassen. Zugleich zeigt er anhand konkreter Beispiele, wo Prävention bereits erfolgreich funktioniert und was Schule, Politik und Zivilgesellschaft jetzt tun müssen. Sein Plädoyer: wieder miteinander ins Gespräch kommen, auch mit Andersdenkenden.

Im rund 90-minütigen Gespräch mit dem Wissenschaftsautor Jürgen Neffe (Moderation) stellt Mansour die zentralen Thesen seines Buches vor und öffnet die Diskussion für das Publikum.

Anmeldung bis zum 10. November.

Einlass ab 18 Uhr.

Ort:
Museum für Kommunikation Berlin
Leipziger Str. 16
10117 Berlin